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	<description>Ich seh das hier alles auch kritisch, irgendwie...</description>
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		<title>Farewell und Auf Wiedersehen, 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 15:43:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich passt es ganz gut, dass wir uns heute vom Jahr 2011 verabschieden. Weil für mich das Jahr 2011 das Jahr des Abschieds war, in vielerlei Hinsicht. Und auf vielerlei Arten. Und ich bin definitiv kein Fan von Trennungen. Auch nicht von schlechten Gegenständen. Da sind zuerst die harmloseren Geschichten wie das Loslassen von Altlasten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=693&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich passt es ganz gut, dass wir uns heute vom Jahr 2011 verabschieden. Weil für mich das Jahr 2011 das Jahr des Abschieds war, in vielerlei Hinsicht. Und auf vielerlei Arten. Und ich bin definitiv kein Fan von Trennungen. <del>Auch nicht von schlechten Gegenständen.</del></p>
<p>Da sind zuerst die harmloseren Geschichten wie das Loslassen von Altlasten und unnötigem Ballaststoff in Form von über 15 kg Kleidung und Kleinkram zwecks Verbesserung der Lebensqualität. Der Krempel vegetierte noch seit meinem Einzug vor zwei Jahren in den Umzugskisten dahin und wurde jetzt zugunsten (m)eines cleanen Chi endgültig rausgekickt. Oder das Ende meiner absolutistischen Alleinregierung in meiner Wohnung und in meinem Alltag. T. ist zwar nicht komplett eingezogen, und ich ziehe immer noch oft mit meinen Freunden nachts um die Häuser, aber Sie wissen schon, was ich meine. Tschüs, Egoismus, tschüs, Kompromisslosigkeit, ciao mein geliebtes egozentrisches Weltbild, schön war es mit dir. Auf Wiedersehen, Vernunft, auf Wolke soundso brauch ich dich manchmal wirklich nicht. Das sind die erfreulichen Trennungen.</p>
<p>Und dann gibt es die unerfreulichen. Die endgültigen und schmerzhaften Abschiede, wenn jemand stirbt. Dem Kindsein endgültig und wehmütig baba sagen, wenn man wenige Wochen nach dem Begräbnis der Großmutter den eigenen Vater im Krankenhaus besuchen darf. Es gibt den lang überlegten und schweren Abschied vom sicheren Arbeitsplatz, für den man sich bewusst entscheiden muss, wenn der unerträgliche Stillstand einen aufzufressen droht.  Oder die kurzen aber qualvollen Abschiede auf Zeit, wenn Freunde und KollegInnen, mit denen man tagein, tagaus Platz, Tratsch und Alltagsprobleme geteilt hat, das Unternehmen, die Stadt oder gleich den Kontinent wechseln. Und es gibt die schleichenden und stillen, aber oft unvermeidbaren Abschiede von Freunden, wenn man feststellt, dass man nicht mehr zu deren Leben dazugehört und auch sie nicht mehr an meinem Leben teilhaben.</p>
<p>2012 will ich nicht mehr Adieu sagen wollen. Höchstens &#8222;auf Wiedersehen&#8220;. Und ganz ganz viele Hallo&#8217;s. Zu Menschen, Projekten, Herausforderungen und überhaupt. Ich fang gleich mal an. Hello 2012! Bitte, bitte, sei ein gutes, liebes Jahr!!!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/693/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/693/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=693&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das große Fressen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 17:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Globalisierung tötet langsam unseren Geschmackssinn. Wo Bio draufsteht, und zehntausend ominöse Biogütesiegel auf die Qualität des Bioprodukts schwören, ist meist längst nicht Bio drin. Die panasiatisch angehauchte europäische Küche trieft vor Langeweile, Unauthenzität und Glutamat und an all den großen All-you-can-eat-Buffets um acht Euro wird dermaßen dekadent aufgetischt, dass mich jedes Mal das schlechte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=667&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Globalisierung tötet langsam unseren Geschmackssinn. Wo Bio draufsteht, und zehntausend ominöse Biogütesiegel auf die Qualität des Bioprodukts schwören, ist meist längst nicht Bio drin. Die panasiatisch angehauchte europäische Küche trieft vor Langeweile, Unauthenzität und Glutamat und an all den großen All-you-can-eat-Buffets um acht Euro wird dermaßen dekadent aufgetischt, dass mich jedes Mal das schlechte Gewissen jagt. Der österreichische Hauben-Adabei-Koch Toni Mörwald schenkt seinen Namen für eine internationale Fastfood-Kette her und kreiert eine skurrile Mischung aus Burger und Slow-Food-Küche. Vor einem eintägigen Feiertag werden die Supermarktregale geplündert, als ob die Revolution vor der Tür steht und wir einen Lebensmittelmangel fürchten müssen. Dafür landet dann der Großteil des Eingekauften wieder im Mistkübel. Dass &#8222;türkische&#8220; Kebab-Stände auch &#8222;italienische Pizza&#8220; oder &#8222;italienische&#8220; Pizza-Stände auch &#8222;asiatische&#8220; Gebratene Nudeln verkaufen, ist ja schon Usus. Die Qualität derer ist ja bekanntlich minderwertig. Neuerdings bekam dies auch mein kleiner Bruder zu spüren, als er nach dem Verzehr eines Kebabs um weniger als zwei Euro plötzlich rückwärtsessen musste. Als liebevolle, sorgende große Schwester sagte ich ihm, dass er schlicht und einfach selbst schuld sei, da er sich ja ausschließlich von diesem Zeug ernährt.</p>
<p>Aber gestern, gestern schlug mein kulinarischer Super-GAU ein. Ich karrte gemütlich meine letzten Weihnachtseinkäufe nach Hause, als ich folgendes Konglomerat sah: Eine Kebab-Sushi-Gebratene Nudeln-Pizza-Schnitzelsemmel-Bude. Besser gesagt, eine ehemalige Kebab-Sushi-Gebratene Nudeln-Pizza-Schnitzelsemmel-Bude, weil der Freßtempel bereits seine Pforten geschlossen hat, und wahrscheinlich von einem Wettlokal oder Handyshop ersetzt wird. Und was kommt als nächstes? Frittenbuden, die Fish&amp;Chips, Cevapcici und Curryreis verkaufen? Augenblicklich dachte ich an T.&#8217;s Lieblingsfilm, &#8222;das große Fressen&#8220; aus den 70ern, in dem sich vier Leute einfach zu Tode fressen. Der bekannte Filmkritiker Robert Ebert beschrieb in der Chicago Sun Times den Film als &#8222;decadent, self-loathing, cynical and frequently obscene&#8220;. Bezeichnend, diese Filmkritik. Nicht für den Film. Sondern für die Gesellschaft von heute. Aber solange wir hier in Europa nicht die Wahl zwischen Cholera (Fast Food) und Pest (genmanipulierte Lebensmittel) haben, ist die Welt ja noch in Ordnung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/667/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/667/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=667&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>19 über Nacht &#8211; Feiern auf Befehl</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon im Vorhinein gesagt: ich bin kein Fan von 30 Seconds to Mars. Ich finde ein paar Lieder ganz okay, Jared Leto überbewertet und Tomo Milicevic sehr &#8211; äh &#8211; fesch. S. hingegen ist mehr Fan vom Song &#8222;Closer to the Edge&#8220; als von der Band selbst. Und er war bereit, mehr als 40 Euro [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=638&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon im Vorhinein gesagt: ich bin kein Fan von 30 Seconds to Mars. Ich finde ein paar Lieder ganz okay, Jared Leto überbewertet und Tomo Milicevic sehr &#8211; äh &#8211; fesch. S. hingegen ist mehr Fan vom Song &#8222;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mLqHDhF-O28&amp;ob=av2n">Closer to the Edge</a>&#8220; als von der Band selbst. Und er war bereit, mehr als 40 Euro zu blechen, um nur dieses Lied live in der Wiener Stadthalle hören zu dürfen.  Und ich durfte mit &#8211; als Revanche zum The Cure-Konzert 2008. Ich erwartete mir nicht viel &#8211; und das war auch gut so. Denn ich habe ganz vergessen, wie es ist, 19 zu sein. S. ist schon über 30 und ich kratze knapp an der Grenze und daher fühlten wir uns inmitten dieser kreischenden post-pubertierenden Emo-Teenie-Masse nicht nur fehl am Platz, sondern waren auch ziemlich bald taub. Dabei stand die Band noch gar nicht auf der Bühne, sondern ließ einfach seine Videos auf der Wall abspielen. Und jedes Mal, als Jared auf der Leinwand erschien, kreischten sie die Mädchen ihre Lungen aus dem Leib. Und jedes Mal, als &#8222;This is war&#8220; skandiert wurde, kreischten die Mädchen dieses Mantra nach, wobei das eher nach &#8222;Des is woa&#8220; klang. Brrrrr.</p>
<p>Jared Leto besitzt offenbar schon jenen Superstarstatus, wo er nicht mehr selber singen muss, sondern einfach seine Musikvideos auf der Videowall abspielt und die Leute schon in Ekstase geraten. Okay, die Stimmung in ner Halle mit Tausenden als Bunnies und SM-Püppchen verkleideten Emos ist eine etwas andere als mit Youtube auf der Wohnzimmercouch. Die andere Hälfte des Konzert lässt sich aufteilen auf echten Live-Auftritt von 30 seconds to Mars und auf Jareds Selbstanbetung, getarnt als Kommunikation mit dem Publikum. Und alles natürlich total superstarmäßig, mit &#8222;fuck&#8220; (und alle Abwandlungen davon) als meistverwendetes Vokabel. Er fuhr das Publikum, das Sitzplätze ergattert hatte, an, gefälligst aufzustehen, er wies genau an, wie wir uns zu verhalten hätten: now clap your fucking hands! now jump! now sing! now scream fuckin loud as you can! now have a fucking awesome party! Blöderweise waren S. und ich wegen ohnehin schon in einer fucking schlechten Mood und Jared förderte nur mehr unsere passive Aggressivität. Ich schau mir doch nicht zuerst seine Videos and und lass mir dann auch noch vorschreiben, wie ich abfeiern soll!</p>
<p><iframe width="420" height="236" src="http://www.youtube.com/embed/meEaPcLeKAs?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vielleicht bin ich zu alt für so was. Für Partizipation und so. Und Party machen, kreischen, hüpfen, &#8222;Jareeeed&#8220; schreien und in Ohnmacht fallen. Das ist ziemlich 90er. Oder &#8211; um im Jahrtausend zu bleiben &#8211; zu sehr Justin-Bieber. Ich will einfach nur genießen. Ich will auch nicht, sobald das Licht ausgeht, meine Digicam zücken, und das komplette Konzert aufzunehmen. Weder ich noch die youtube-Seher haben was von der miesen Tonqualität. Nur die Muskelzerrung im Oberarm erinnert, dass ich an einem Konzert war, von dem ich aber leider nichts mitbekommen habe, weil ich für die Nachwelt filmen musste. Und auf der Ausnahme sieht man dann hauptsächlich andere Digicams und iPhones, die hochgehalten werden, um wiederum andere Digicams und iPhones zu filmen. Wie im Filmchen oben.</p>
<p>Das alles soll aber nicht heissen, dass S. und ich keinen Spaß hatten. Im Gegenteil. S. bekam sein &#8222;closer to the edge&#8220; und ich freute mich einfach einen Abend mit meinem besten Freund zu verbringen. Das ist schon okay so. Jared gab uns auch viel Grund zum lachen, vor allem, als er immer behauptete, wie fucking awesome er Austria finden würde und er den kleinen, vor Glück strahlenden Franz-Josef, den er vorher auf die Bühne holte, zwang, ihm ein paar Wörter &#8222;in ah ah aaah &#8211; your language&#8220; beizubringen. Our language is german, stupid! Aber eins weiss ich: Ich bin froh, dass ich nicht mehr 19 bin. Und da ist es nicht uncool, bei einem Konzert einfach nur rumzustehen, wenn mir danach ist, und einfach nur genießen! Nennt es von mir aus &#8222;innerlich abfahren&#8220;! Aber aus dem &#8222;clap your hands and say yeah&#8220;-Alter bin ich einfach draußen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/638/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/638/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=638&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eternal sunshine of a spotless mind</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 22:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als K. an einem Samstag starb, hieß es in allen Beileidsbekundungen, daß ein &#8222;außergewöhnlicher Mensch&#8220; von beispielloser Güte von uns gegangen sei. Dass sie sich den Respekt aller erwarb.  Dass sie ihre eigenen Bedürfnisse hinter jener ihrer Mitmenschen stellte. Dass sie jemand war, den man als Vorbild nehmen sollte. Und dass sie eine Lücke hinterlasse, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=608&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als K. an einem Samstag starb, hieß es in allen Beileidsbekundungen, daß ein &#8222;außergewöhnlicher Mensch&#8220; von beispielloser Güte von uns gegangen sei. Dass sie sich den Respekt aller erwarb.  Dass sie ihre eigenen Bedürfnisse hinter jener ihrer Mitmenschen stellte. Dass sie jemand war, den man als Vorbild nehmen sollte. Und dass sie eine Lücke hinterlasse, die niemand füllen könne. Und obwohl das wie eine Floskel klingt, weiss ich, dass das von allen ernst gemeint war.</p>
<p>Ich ging nicht auf K&#8217;s Begräbnis. Erstens wollte ich K. nicht in einem Sarg sehen. Zweitens hätte mich die Anreise mein halbes Monatsgehalt gekostet &#8211; das ist wiederum eine feine Ausrede für Grund drei: Ich bevorzuge jene Art der Trauerbewältigung, in dem man sich allein und heulend in die eigenen vier Wände zurückzieht. Ich weiss daher auch nicht, wie viele Menschen bei ihrem Begräbnis waren. Ich weiss nur, dass am Sonntag die halbe Stadt an ihrem aufgebahrten Sarg in der Kapelle vorbeizog. Ich stellte mir daraufhin die Frage, was ist eigentlich ein &#8222;guter Mensch&#8220;? Was macht jemanden zu einem &#8222;guten Menschen&#8220;? &#8222;Edel sei der Mensch, hilfreich und gut&#8220;, sagt Goethe. Reicht das aus? Wo hört &#8222;gut&#8220; auf und wo fängt &#8222;selbstlos&#8220; an? Ist es denn überhaupt möglich, ein guter Mensch zu sein? Und &#8211; lebt es sich als &#8222;guter&#8220; Mensch besser und erfolgreicher? Laut einer <a href="http://derstandard.at/1319181077907/Narzissmus--Machtstreben-Extrem-Eigenschaften-helfen-Existenzgruendern">Studie </a>von drei deutschen Universitäten neigen Menschen mit negativen Eigenschaften wie &#8211; liebe selbstständige KollegInnen, jetzt kommts &#8211; Narzissmus und subklinische Psychopathie mehr zu Unternehmensgründungen und Führungspositionen. Auf gut Deutsch gesagt: Bist du ein bissi mehr Arschloch, hast du bissi bessere Chancen. Und ich habe die Gewissheit, eine supergute Person zu sein, wenn ich im unteren Bereich des Lohnniveaus dahindümple. Wenn sich hier ein Philosophiestudent auf diese Seite verirrt &#8211; ich hätte ein wunderbares Thema für eine Diplomarbeit!</p>
<p>Trotzdem versuche ich, ein guter Mensch zu sein &#8211; nach meiner Definition zumindest. In die Kirche gehen ist jetzt echt nicht drin, aber ich versuche, den Müll zu trennen. Und ich vermisse K. furchtbar. Ich kann nur hoffen, dass sie mich nicht für eine schlechte Enkelin gehalten hätte, weil ich nicht bei ihrem Begräbnis war. Aber ich bin mir sicher, sie hätte es verstanden. Sie hätte es mir wahrscheinlich verboten. Jetzt kann ich sie so in Erinnerung behalten, wie sie wirklich war: als fröhlicher und herzensguter Mensch.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/608/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/608/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=608&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>My big fat burgenländisch wedding</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:18:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin eine absolute Gegnerin der Institution Ehe. Die Party lasse ich mir noch einreden. Aber die Unterschrift? Nein, danke. An Hochzeiten teilzunehmen ist umso lustiger. Vor allem, wenn es sich um traditionelle und ländliche Hochzeiten handelt. Kaum im Burgenland angekommen, stelle ich fest, dass es so eine Art bäuerliches Hofzeremoniell gibt, das pedantisch eingehalten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=575&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eine absolute Gegnerin der Institution Ehe. Die Party lasse ich mir noch einreden. Aber die Unterschrift? Nein, danke. An Hochzeiten teilzunehmen ist umso lustiger. Vor allem, wenn es sich um traditionelle und ländliche Hochzeiten handelt. Kaum im Burgenland angekommen, stelle ich fest, dass es so eine Art bäuerliches Hofzeremoniell gibt, das pedantisch eingehalten wird. Treffpunkt am Tag der Tage ist das Haus des Bräutigams. Die Fußball/Musikkapellen/Sportvereinkollegen von C., dem glücklichen Ehemann in spe, sind seit Tagen am Feiern. Und werfen Böller. Ununterbrochen. Es riecht nach Silvester, und ich verspüre plötzlich das dringende Bedürfnis, &#8222;Prosit Neujahr&#8220; brüllen zu müssen. Dann beginnt die Prozession: die jungen, unverheirateten Paare gehen voran, die älteren, verheirateten Paare trippeln hinterher. Die Frauen marschieren auf der rechten, die Männer auf der linken Seite. Ich hake mich protokollmäßig rechts bei T. unter und ab im Gänsemarsch durchs Dorf zum Elternhaus der Braut. An der Spitze zuerst die Musikkapelle, dann die Jungs von C., die Zuckerl in das gemeine Volk, das die Straßen säumt &#8211; und das ist bitte kein Euphemismus &#8211; werfen, und weiterhin mit den Piraten krachen. Alle Männer haben sich Rosen angesteckt: die Ledigen bekommen weisse Rosen für ihr Revers, die Verheirateten werden mit roten Rosen gebrandmarkt.</p>
<p>Im Garten der Braut wird à la American Style geheiratet, und dann setzt sich die Hochzeitsprozession wieder in Gang &#8211; zur Kirche. Diesmal geht das Brautpaar an der Spitze, und die Brautgesellschaft ergänzt den Zug &#8211; die Reihenfolge ist die selbe. Ich habe das Gefühl, im kilometerlangen Tross von Kate und William mitzuwandern.  Es wird uns zugewunken und zugejubelt, es regnet Bonbons und Böller. Es fehlt nicht mehr viel, und ich fange bald an, zu knicksen und huldvoll zu winken. Nach dem das Brautpaar ihr Traugelübde heruntergeleiert hat, tritt der beste Freund von C. zum Bräutigam vor und ersetzt dessen weisse Rose an C.&#8217;s Revers durch eine rote. Trauzeugen sind übrigens automatisch die Taufpaten der Ehepartner. Als wir hinter dem Brautpaar die Kirche verlassen und uns zum gegenüberliegenden Gasthaus begeben, scheint sich die ganze Kleinstadt dort versammelt zu haben. T. und ich entziehen uns der ohrenbetäubenden Kracherei und widmen uns der nächsten challenge: dem Essen. Im Burgenland hat sogar jeder einzelne Gang mehrere Gänge. Zum Hauptgang wird &#8211; nacheinander &#8211; gekochtes Rindfleisch, Wiener Schnitzel und Schweinsbraten serviert, zwei Stunden später &#8211; zum Abendessen &#8211; gibt es Backhuhn und Senfbraten. Ich war zwar nie Vegetarierin, aber seit jenem Wochenende ziehe ich diese Option ernsthaft in Betracht. Falls ich überhaupt je wieder etwas essen werde.</p>
<p>Die typischen Hochzeitsaktionen werden auch brav abgespult: die Brautentführung (der Bräutigam muss sich durch sämtliche Lokale durchtrinken, bevor er im letzten seine Braut erlösen kann), der Schleiertanz (Um Mitternacht darf jeder mal mit der Braut tanzen und löst dabei immer eine Haarnadel vom Schleier, bis dieser zu Boden fällt), und noch Bräuche, deren Bezeichnung ich nicht kenne. Nach dem Schleiertanz, und nachdem das Brautpaar griechenähnlich Gläser auf der Tanzfläche zerschmettert hat, beginnen die Zuschauer Kleingeld in die Mitte und auf das Brautpaar zu werfen. Die arme Braut bekommt ein Kopftuch umgebunden und einen Besen in die Hand gedrückt und muss unter Gejohle und Münzenregen alles zusammenkehren. T. und ich stehen am Rand des &#8211; buchstäblichen &#8211; Wahnsinns. Wir sehen uns nur an und denken an folgendes unbekanntes Zitat:</p>
<p>&#8222;Warum sind Sie aus dem Gefängnis geflohen?&#8220;<br />
&#8222;Ich wollte heiraten.&#8220;<br />
&#8222;Sie haben aber eine komische Vorstellung von Freiheit.&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/575/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=575&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>2010: Odyssee im Weltraum der Social Networks</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:54:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unser Creative Director, der eigentlich keiner ist, hat mir ein wunderhübsches kleines Landkärtchen zukommen lassen. Hier werden die verschiedensten Social Networks dargestellt &#8211; wobei die geographische Größe des Landes von den Userzahlen abhängt. Der eigentliche Brüller sind allerdings die kleinen Flüsschen, Gebirge, Inselgruppen, Buchten und Seestraßen, bei deren Namensgebung das Flowtownteam sich ordentlich austoben durfte. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=562&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Creative Director, der eigentlich keiner ist, hat mir ein wunderhübsches kleines Landkärtchen zukommen lassen. Hier werden die verschiedensten Social Networks dargestellt &#8211; wobei die geographische Größe des Landes von den Userzahlen abhängt.</p>
<div id="attachment_563" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/06/social-network-mapcs3.png"><img class="size-full wp-image-563" title="Social Network Map" src="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/06/social-network-mapcs3.png?w=420&#038;h=871" alt="" width="420" height="871" /></a><p class="wp-caption-text">Urlaub auf Foursquare, Wandern im Farmville Valley, Segeln bei den Islands of Reaction Videos</p></div>
<p style="text-align:left;">Der eigentliche Brüller sind allerdings die kleinen Flüsschen, Gebirge, Inselgruppen, Buchten und Seestraßen, bei deren Namensgebung das Flowtownteam sich ordentlich austoben durfte. Die gehen also Angeln am &#8222;Lake of Myspace-Bands&#8220; und picknicken in der Bucht von &#8222;Not all users are active&#8220;. Steve Jobs geht auch nicht leer aus. Ihm wurde die &#8222;Volcanic Island of iPhone Apps&#8220; gewidmet. Und dass das Google-Empire dermaßen gigantisch ist, dass es auf der Karte nur leicht angeschnitten wird, versteht sich von selbst.<br />
Die &#8222;Landkarte des Internets&#8220; ist 1 Jahr alt und daher &#8211; in Menschenjahren gerechnet &#8211; schon mit einem Fuß im Grab. Also uralt, und den IT-Nerds schon längst ein Begriff. Aber nach wie vor noch die letzte und aktuelle Version und immer wieder interessant. Viel Spaß beim Durchschauen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/562/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/562/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=562&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Stirb langsam &#8211; jetzt erst recht!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 10:27:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Party ist nur dann erfolgreich, wenn sie von der Polizei aufgelöst wird. So kann ich tapfer behaupten, dass meine Feier kongenial war. Für gewöhnlich halte ich Geburtstage als unvermeidbares Übel. Aber dieser hier, der bereitete mir sogar körperliche Schmerzen. Der Altersprozess selbst hat mich eigentlich immer nur marginal tangiert. Aber nun ist wirklich Schluss [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=519&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Party ist nur dann erfolgreich, wenn sie von der Polizei aufgelöst wird. So kann ich tapfer behaupten, dass meine Feier kongenial war.</p>
<p>Für gewöhnlich halte ich Geburtstage als unvermeidbares Übel. Aber dieser hier, der bereitete mir sogar körperliche Schmerzen. Der Altersprozess selbst hat mich eigentlich immer nur marginal tangiert. Aber nun ist wirklich Schluss mit lustig.  Ab einem gewissen Alter zieht nicht einmal der Studentenausweis mehr, wenn man an Vergünstigungen rankommen will. Keine Studienbeihilfe mehr, keine ÖBB-Vorteilscard um nen Zwanziger, kein Semesterticket, keine verbilligten Eintritte, nix, nada, aus, vorbei! Von den gesundheitlichen Beschwerden fange ich gar nicht an &#8211; der körperliche Zerfall setzte bei mir schon mit 24 und einem Bandscheibenvorfall ein.<br />
Es wurde, trotz allem &#8211; aufkommendem Heuschnupfen, abklingendem Magendarmvirus, Arbeitschaos und astronomisch hoher Alterszahl &#8211; einer der schönsten Geburtstage überhaupt. Dank meiner unglaublichen Freunde, die dafür gesorgt haben, dass man sich an diesem Tag wirklich als etwas besonderes fühlt. Und meinen Eltern, die mir <a href="http://www.apple.com/at/ipad/" target="_blank">Nino Quincampoix</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeemaschine" target="_blank">Pixie</a> beschert haben. Dank meines Bruders, der es mit seiner sensationellen Stand-up Comedy geschafft hat, dass ausnahmslos jeder vor Lachen am Boden lag und heulte. Dank B. und K., für ihre Zuckerschocks. Und dank T. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9oI27uSzxNQ" target="_blank">Ready to start?</a> Ich glaube, jetzt schon.</p>
<div id="attachment_538" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/ipadcake_1.jpg?w=300"><img class="size-medium wp-image-538  " title="http://dailymobile.se/2010/05/06/photos-ipad-birthday-cake/" src="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/ipadcake_1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Heillos überbewertet und überteuert" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">iPad und seine (billigere) essbare Alternative</p></div>
<p>Alle waren sie gekommen: B. und A., A. und B., S. und M., M. und R., T. und K, C. und N. Die momentanen und langjährigen Hauptdarsteller in meinem Seifenoperndasein, samt Anhang. Ursprünglich wollte ich mit M. draußen nur kurz  rauchen, als ein Gast nach dem anderen am Brunnenmarkt  eintrudelte. Nachdem niemand Anstalten machte, in die Wohnung raufgehen zu wollen, blieben wir einfach unten stehen. Da saßen wir nun auf den grün-orangen Bänken vor meinem Haus &#8211; das Bier wurde kurzfristig hinunterübersiedelt &#8211; und unterhielten die Nachbarschaft stundenlang mit unseren Anekdötchen. Bis die Exekutive von ihrer Streife nach Hause kam, und unserer lustigen, kleinen Geburtstagsgesellschaft Einhalt gebot. Die beiden Politessen mit Fräulen-Rottenmeier-Charme verstanden weder die <a href="http://www.edelight.de/i/hello-kitty-partyhut-von-pesty">Hello-Kitty-Papphütchen</a> &#8211; die übrigens ein Hit waren bei der vorbeispazierenden weiblichen kindergartenpflichtigen Fraktion &#8211; noch die Torte mit riesiger &#8222;Alles Gute zum Geburtstag&#8220;-Marzipanaufschrift, noch die Torte mit den vielen, bunten Smarties, noch den Geschenkehaufen, der sich auf einer Extrabank türmte. Wahrscheinlich vermuteten sie Hasch im Kuchen, illegale Waffen und Bomben in den Geschenken und Nitroglycerin in den knallgelben Bierdosen. Und obwohl C. sich geistesgegenwärtig die Sachertorte schnappte und höchstpersönlich zur Wache begab, um die beiden Politessen zu bestechen &#8211; es war Schluss mit lustig. Ich versuchte noch, mit der in den <a href="http://www.un.org/en/documents/udhr/" target="_blank">Menschenrechten</a> verankerten Versammlungsfreiheit zu argumentieren. Was wir draus schlussfolgern: improvisierte (Straßen)parties sind schlicht und einfach die Besten! Und, wie der gute alte Mödlinger Wachl R. sagen würde: Abrakadabra, <a href="http://www.echtwien.at/home/literatur/lexikon" target="_blank">a Kibara is ka Hawara</a>!<br />
Meine Lieben, ich weiss, dass ihr das liest: Ihr seid die Besten!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/519/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/519/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=519&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Stirb langsam</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 12:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man gerade den Windeln entwachsen ist, spielen die Eltern Eventmanager und legen sich ins Zeug um den Spross gebührend zu feiern: Einladungskärtchen (heute wahrscheinlich Mails an die Eltern), Geburtstagstorte mit Smarties (heute mit Sponge Bob und Miley Cyrus aus Marzipan) und action-geladenen Spiele mit dem gewissen Thrill: Topfschlagen und Apfelfischen (heute wahrscheinlich virtuell am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=502&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man gerade den Windeln entwachsen ist, spielen die Eltern Eventmanager und legen sich ins Zeug um den Spross gebührend zu feiern: Einladungskärtchen (heute wahrscheinlich Mails an die Eltern), Geburtstagstorte mit Smarties (heute mit Sponge Bob und Miley Cyrus aus Marzipan) und action-geladenen Spiele mit dem gewissen Thrill: Topfschlagen und Apfelfischen (heute wahrscheinlich virtuell am elterlichen iPad oder der Wii)</p>
<p>Wenn man gerade die ganze Welt scheisse findet, also mit 18, da wird sie sich einfach schöngesoffen, schön legal mit der Erlaubnis der Eltern. Denn endlich darf an diesem bestimmten Tag offiziell auf den Putz gehauen werden.</p>
<div id="attachment_515" class="wp-caption aligncenter" style="width: 362px"><a href="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/birthday-cake2.jpg"><img class="size-full wp-image-515" title="Birthday cake" src="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/birthday-cake2.jpg?w=420" alt="Mit dem Alter kommt auch die Laktoseweizenfruktosekohlenhydratenzymwasweißichintoleranz"   /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Alter kommt auch die Laktoseweizenfruktosekohlenhydratenzymwasweißichintoleranz</p></div>
<p>Irgendwann mal kommt jedoch der Punkt, an dem sowohl die Eltern, als auch man selbst, erschöpft von all den Geburtstagen, keine Ansprüche mehr stellt. Nicht nur, dass das voranschreitende Alter Körper, Leberaktvitität und Euphorie am Älterwerden (wir erinnern uns: mit 13 will man doch am liebsten 22 sein) zunehmend schwächt. Nö. Irgendwann kann man den besten Geburtstag nicht mehr toppen. Zudem kommt ja mit dem Alter die gewisse Gelassenheit und eine Einkehr der Rationalität und des Pragmatismus. Man freut sich einfach nur, diesen Tag mit Menschen zu verbringen, die man alltagschaosbedingt kaum noch sehen kann. Man freut sich, wenn man es schafft, diese Menschen für ein paar Stunden um sich zu scharren. Und das Schönste: nichts freut diese Menschen mehr, als endlich einmal wieder für wenige Stunden aktiv am Leben des Jubilars teilnehmen zu dürfen.</p>
<p>Danke, liebe  D., für ein tolles Wochenende! Und alles Gute nochmal!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/502/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=502&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Love Story</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 11:10:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir sitzen am Flussufer und leben mal wieder unsere x-te Beziehungskrise aus. Es ist ein warmer, schwüler Samstagnachmittag, die Donau &#8211; mehr graugrün statt blau &#8211; donnert an uns vorbei und übertönt den Verkehr auf der Reichsbrücke. Ich habe keinen Bock auf Kommunikation und schweige vor mich hin. Leise summst du &#8222;alle Menschen san ma [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=492&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sitzen am Flussufer und leben mal wieder unsere x-te Beziehungskrise aus. Es ist ein warmer, schwüler Samstagnachmittag, die Donau &#8211; mehr graugrün statt blau &#8211; donnert an uns vorbei und übertönt den Verkehr auf der Reichsbrücke. Ich habe keinen Bock auf Kommunikation und schweige vor mich hin. Leise summst du &#8222;alle Menschen san ma z&#8217;wider, i mechts in die Goschn haun&#8230;&#8220;, die inoffizielle Europahymne, und bringst mich zum Lachen. Ungewollt. Weil du mir eigentlich selber &#8222;z&#8217;wider&#8220; bist. Aber was soll ich tun? Ich liebe dich halt.</p>
<p>Es ist nicht einfach, dich gern zu haben. Gut ausschauen allein reicht nicht. Schon gar nicht bei dir. So schön bist du jetzt auch wieder nicht. Du bist mit deinen Marotten, Neurosen und Psychosen um einiges schlimmer als ich. Ich gebe meine Macken wenigstens zu, und du wirst bei einer Prise Kritik gleich hysterisch und ausfallend wie der alte Kinski in &#8222;Je später der Abend&#8220;. Und dafür könnte ich dich manchmal wirklich auf den Mond schießen. Ich kenne niemanden, der so wenig Offenheit gegenüber Neuem zeigt. Und Weltmeister im Sudern ist. Das Wort hast du wahrscheinlich auch noch erfunden. Matschkerst du noch oder grantelst du schon? Merkst du nicht, wie du mich grad dazu bringst, mich in Rage zu reden? Und dein Hang zum Morbiden &#8211; Herrgott, werd doch einmal erwachsen! Wie hast du es geschafft, mit der Zeit stehenzubleiben? Wie alt bist du jetzt inzwischen? Eben! Reiss dich doch zusammen, du unflexibler, sarkastischer, misantrophischer Mistkerl! Ich hasse, es, wenn du die Kaffeetasse vor mich hinknallst, ohne mich mit eines Blickes zu würdigen. Ich hasse es, wenn du wieder mal fließend sarkastisch sprichst, wenn es grad mal wieder nicht angebracht ist. Und ich hasse es, wenn du dich aufpudlst, dein Gesicht mal rot vor Wichtigtuerei, mal blau vor Wut anläuft. So wie jetzt eben.</p>
<p>Die U-Bahn donnert über unseren Köpfen &#8222;ins Nichts&#8220;, wie du so schön zu sagen pflegst, nach &#8222;Transdanubien&#8220;, und damit beleidigst du gleich mal ein Drittel der Stadtbewohner. Toleranz war ohnehin nie deine Stärke. Aber dafür bist du groß darin, dich aufgrund von nichtiger Kleinigkeiten aufzuregen und fast den dritten Weltkrieg auszulösen. Und das nur, weil auf dem blitzblanken Gehsteig ein einsames Hundstrümmerl liegt. Weil die Bim eine Minute zu spät ist. Weil die Fahrradfahrer dich echauffieren. Seit Jahren sehe ich mich immer wieder gezwungen, unsere Beziehung in Frage zu stellen. Und trotzdem bleibe ich immer wieder bei dir, trotz deines ewigen Pessimismus, trotz deiner elendigen Griesgrämigkeit und obwohl du so bist, wie du bist. Du bist mir echt z&#8217;wider,  i möcht da wirklich einfach nur in die Goschn haun.</p>
<div id="attachment_506" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/wien_qualtinger.jpg"><img class="size-medium wp-image-506  " title="Der Herr Karl" src="http://euphemistin.files.wordpress.com/2011/05/wien_qualtinger.jpg?w=300&#038;h=216" alt="Vienna, you Schuft!" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">„Die meisten sogenannten Sehenswürdigkeiten sind vom vielen Hinschauen schon ganz abgenutzt.“ H. Qualtinger</p></div>
<p>Aber was soll ich schon tun. Ich liebe dich. Bedingungslos.</p>
<p>Wien, du bist halt anders.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/492/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=492&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die fabelhafte Welt der B.</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:43:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kennengelernt habe ich B. beim besten Job der Welt. Nach fünf Jahren verläßt B. den besten Arbeitsplatz der Welt in Richtung NGO, um Asylwerbern zu helfen. B. ist nämlich so ein Gutmensch. Die Arbeitgeber von B. stellen sich weniger als Gutmenschen heraus. Bei der Budgetplanung setzen sie den Sparstift derart heftig an, dass B. mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=465&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennengelernt habe ich B. beim <a href="http://euphemistin.wordpress.com/2010/01/27/der-beste-job-der-welt/" target="_blank">besten Job der Welt</a>. Nach fünf Jahren verläßt B. den <a href="http://euphemistin.wordpress.com/2010/05/02/der-beste-job-der-welt-ii/" target="_blank">besten Arbeitsplatz der Welt</a> in Richtung NGO, um Asylwerbern zu helfen. B. ist nämlich so ein <a href="http://www.motherteresa.org" target="_blank">Gutmensch</a>. Die Arbeitgeber von B. stellen sich weniger als Gutmenschen heraus. Bei der Budgetplanung setzen sie den Sparstift derart heftig an, dass B. mit Ende 2010 ihre Teilzeitstelle verliert. Aber wir reden ja hier von B. Nach ungefähr 5 Minuten Panik entwickelt B. Überlebensmasterplan Nr. 1 für eventuelle weitere joblose Monate und <a href="http://ams.brz.gv.at/ams/alrech/" target="_blank">rechnet sich ihr potentielles Arbeitslosengeld</a> aus. &#8222;Das wären so ca. € 600 pro Monat. Na wunderbar,&#8220; denkt sich B. Zur Not würde sie sich schnell einen geringfügigen Job suchen. Mindestsicherung ist nicht drin, dafür ist es noch deutlich zu früh. &#8222;Und es gibt Leute die es nötiger brauchen&#8220;, sagt &#8211; frei nach Amélie Poulain &#8211; Gutmensch B, die mit ihrem monatlichen Einkommen ab nun unter die Armutsgrenze fällt, und mit der Mindestsicherung deutlich besser dran wäre. Aber B. wär nicht B. wenn sie es nicht mal aus eigener Kraft versucht.</p>
<p>B&#8217;s ausgeklügelter Masterplan Nr. 1 geht wider Erwarten nicht auf. Keine geringfügiger Stelle in Sicht, außer ein Callcenterjob mit 3€/Std (!) plus Provision. Dazu kommt, dass die AMS-Leistung viel geringer ausfällt als ursprünglich angenommen. B.&#8217;s Gutmenschen-Rat an alle: &#8222;Mindestens 1, 5 Jahre mit dem bis dato höchstem Monatseinkommen durchdrucken!!!!!&#8220;</p>
<p>Masterplan Nr. 2 kann mit der Skrupellosigkeit von Pepi Prölls Budgetsanierungsplänen locker mithalten: So viele Befreiungen von Fixkosten wie möglich &#8211; GIS-Gebühr, Rezeptgebühr, auch bei der Miete, freiwilliger Verzicht auf Weitersparen beim Bausparer. Undsoweiter und so fort. B. kennt sich aus im Sozialsystem. Wäre alles irgendwie zu meistern, dann schauen etwa 650-700€ pro Monat raus. B. sieht es pragmatisch. Naja, was solls, denkt sie, abspecken war eh schon lang geplant, jetzt wird es eben in jeder Hinsicht getan. Hungern ist ja auch ein großer Motivator in der Jobsuche.</p>
<p>Also stellt B. bei der <a href="http://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/" target="_blank">MA 50 </a>Antrag auf Wohnbehilfe. Und die Damen und Herren bei der MA 50 machen sie darauf aufmerksam, dass die Leistung zwar aufgrund ihre bisherigen Einkommens möglich wäre, sie aber auf jeden Fall Mindestsicherung beantragen solle. Schließlich verlangt Vater Staat auch in Zukunft ein gewisses monatliches Mindestvermögen, damit er unsereins hilft. Hungern ist hier also nicht gern gesehen! B. wundert sich, versucht es aber locker zu sehen. Hab ja bald nen Job und ich werde mich sicher nicht mit meinen ehemaligen Klienten bei der <a href="http://www.wien.gv.at/gesundheit/sozialabteilung/" target="_blank">MA 40</a> anstellen, denkt sie.</p>
<p>B.&#8217;s Vermögensverhältnisse werden rasch geklärt, GIS-Gebührenbefreiung geht problemlos durch, aber bezüglich der Rezeptgebührenbefreiung kommt es unerwartet zu Problemen. Denn da glaubt man B. nicht, dass sie mit € 500 monatlich leben muss. Es sei nicht nachvollziehbar, heißt es dort. B. solle doch die Mindestsicherung beantragen. <strong>Erst, wenn sie genug Geld zur Verfügung hätte, solle sie Medikamente nicht bezahlen müssen.</strong> B. glaubt diesem Blödsinn nicht und recherchiert noch mal im Internet nach. Und liest auf der Homepage: Personen, deren monatliche Netto-Einkünfte den Richtsatz von EUR 793,40 für Alleinstehende und EUR 1.189,56 für Ehepaare nicht übersteigen &#8211; sind anspruchsberechtigt. &#8222;Damit falle ich doch mit meinen 500 Mäusen rein!&#8220; schreit B. entrüstet ins Telefon. &#8222;Oder etwa nicht? Es ist ja klar, dass mein Einkommen € 752 nie und nimmer übersteigen wird!&#8220;</p>
<p>&#8222;Also, was schlussfolgern wir draus?&#8220; fragt B, als sie Tage später vom Behördenmarathon erschöpft auf meiner Couch liegt. Österreich duldet keine Armut? Österreichs Beamte sind &#8211; ehschonwissen? Die Mindestsicherung ist DOCH eine soziale Hängematte? Und Österreich ladet auch noch darauf ein? Wir seien ja wirklich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pNFrDNQ4uEk" target="_blank">zu schön, zu jung und zu intelligent</a> um uns in die soziale Hängematte zu hauen, meint B. sarkastisch und beginnt am Masterplan Nr. 3 zu feilen. Sie wird sich bei der UNO bewerben. Dort kann sie auch Amélie spielen. Ohne selber zurückstecken zu müssen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/465/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/465/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=465&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Strictly Ballroom!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 08:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorgestern meldete I. sich bei mir und verkündete: &#8222;Du, wir gehen am Donnerstag zum TU-Ball!&#8220; Ich freute mich für I. Zur Erklärung: I. ist die begeistertste und ausdauerndste Ballgeherin, die ich kenne. Seit wir 14 sind, hat sie keinen Winter verbracht, ohne sich währenddessen mindestens drei Mal aufzumascherln und die Hofburg/das Rathaus/ein FirstClass Hotel/die örtliche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=434&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern meldete I. sich bei mir und verkündete: &#8222;Du, wir gehen am Donnerstag zum TU-Ball!&#8220; Ich freute mich für I. Zur Erklärung: I. ist die begeistertste und ausdauerndste Ballgeherin, die ich kenne. Seit wir 14 sind, hat sie keinen Winter verbracht, ohne sich währenddessen mindestens drei Mal aufzumascherln und die Hofburg/das Rathaus/ein FirstClass Hotel/die örtliche Turnhalle zu stürmen. Ob TU, Boku oder Offiziere &#8211; I. bleibt immer am Ball.</p>
<p>Mit I. auf so eine Veranstaltung zu gehen, bedeutet, sich einen Teil der Schulzeit wieder zurückzuholen. Mit 14 standen wir eingeschüchtert in einer Ecke der turnsaalmäßigen Jubiläumshalle in B&#8217;dorf, und wussten einfach nicht, was wir tun sollten. Außer rumstehen. War auch auch nicht so wichtig, weil um 1 Uhr früh wurden wir ja schon von unseren Eltern abgeholt. Wir schmachteten die Jungs an, auf die wir standen. Manchmal tanzten wir auch. Zu Eiffel 65. Und Wes. Ja, genau. Whoever. Wir trugen Kleider von New Yorker, Orsay und Pimkie und die Schuhe unserer Mütter oder Schwestern.<br />
Mit 18 rasten wir mir Walkie-Talke und Sportschuhen unter dem Ballkleid durch das Kulturzentrum in P&#8217;dorf, und gaben unser Bestes, unseren eigenen Maturaball nicht zu einem (finanziellen) Desaster verkommen zu lassen. Erinnerungen an die Party existieren kaum. Die 30 Stunden Onsite-Vorbereitung davor (&#8222;Wo ist die besch*****Schachtel mit der besch**** Damenspende??? V***** Sch*****!!!!&#8220;) und die 10 Stunden Aufräumen danach (&#8222;Nein, wäh, ICH wisch die Kotze ganz bestimmt nicht weg!&#8220;) ließen das Fest selbst zur Nebensache erscheinen.<br />
Mit 22 schritten wir in unseren schweren Seidenroben durch die Hofburg und überzogen unser mageres Studentenbudget für zwei Gläser überteuerten Mineralwassers, nur um uns nachher bei der Mitternachtsquadrille die Knöchel zu verstauchen.</p>
<p>Viel haben wir in unserer Ballkarriere erlebt, I. und ich. Schlechte Diskos. Überteuerte Getränke. Jungs, die sich (wider)willig in den Pinguinlook schmeißen, und trotzdem ausschauen wie zerkaut und ausgespuckt. Damen, die sich in Kleider zwängen, dass man sie nur mit dem Brecheisen wieder rausholen kann. Das Gekichere, Gesudere und Gelästere. Herrlich! Und I. weiss: für den perfekten Ballbesuch braucht Frau eigentlich nur drei Accessoires, um strictly ballroom zu spielen: Perfekte Schuhe (Blasenpflaster nicht vergessen), die perfekte Tasche (um Blasenpflaster, Schminkzeug, Haarspray, Handy, Schlüssel, Geldbörse, Zigaretten und Ersatzstrümpfe zu verstauen) und einen gelassenen Mann. Er muss nicht tanzen können. Er muss unsereins nicht einmal auf ein Glas Wein einladen. Er muss einen nicht einmal sonderlich  mögen! Er soll einfach nur da sein. Ich will ja nicht sudern. Wirklich nicht. Aber long-evening-gown-and-Frack-required-Bälle  führen einem jedesmal erneut vor die Augen, wie alleine man ist. Auch wenn man gern alleine ist. Allein im Ballsaal rumlungern, während deine Freunde sich auf der Tanzfläche anschmachten? Bälle bleiben absolute Ego-Zerstörer. Für sie gilt: Killing me softly. Denn sie töten langsam dein Selbstbewusstsein. Und spielen Walzer dabei.</p>
<p>&#8222;Also, wir gehen auf den TU-Ball, kommst du mit? Ich borg dir auch mein Kleid!&#8220; strahlt I. voller Vorfreude. Ich würde wahnsinnig gern mit I. in die Hofburg. Ich weiss, es wäre ein Heidenspaß. Aber trotzdem lehne ich dankend ab. Aus zwei Gründen. Schlimm genug, dass der Typ, den ich zu diesem Ball mitgeschleppt hätte, in letzter Sekunde auf Nimmerwiedersehen abgesprungen ist. Von mir aus. Aber kein eigenes Kleid? DAS verträgt mein Ego wirklich nicht. Und auf die Schnelle können weder ich noch sämtliche verbündete Online-Shoppingmekkas ein passendes Teil auftreiben.<br />
Diese Runde setze ich also aus. Und meine liebste I. geht auf den Ball.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/434/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=434&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zusammen oder getrennt??</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 16:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war es mal wieder soweit. Ich saß im Flieger nach Berlin. Hilfe. Tödliche, gefährliche 50 Minuten Flugzeit lagen vor mir. Sobald die Reiseflughöhe erreicht war, kramte ich mein Mittel Nr. 1 gegen Flugangst heraus: Joy, Glamour, Miss, Vogue, Elle, Instyle und wie sie auch schon heißen; keine Pillen, sondern Frauenzeitschriften, die einen genauso [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=424&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war es mal wieder soweit. Ich saß im Flieger nach Berlin. Hilfe. Tödliche, gefährliche 50 Minuten Flugzeit lagen vor mir. Sobald die Reiseflughöhe erreicht war, kramte ich mein Mittel Nr. 1 gegen Flugangst heraus: Joy, Glamour, Miss, Vogue, Elle, Instyle und wie sie auch schon heißen; keine Pillen, sondern Frauenzeitschriften, die einen genauso stumpf machen wie Methadon. Ich blieb bei einm Bericht hängen, in dem es um fundamentale Do&#8217;s and Dont&#8217;s beim Daten ging. Daten! Furchtbares Wort, furchtbarer Prozess, aber generell ein notwendiges Übel, wenn man diese Spezies weiter erhalten will. Da ich in den vergangenen Monaten so einige lustige Erlebnisse hatte &#8211; allesamt bereits im Vorhinein als Reinfall abgestempelt, aber sozialwissenschaftlich gesehen wenigstens amüsant &#8211; stellte ich in Gedanken meine Top 5 der Dont&#8217;s zusammen &#8211; die Aviophobie war augenblicklich passé. So schlimm war es.</p>
<p>1. Die Wahl des Lokals ist immer so eine heikle Sache. Wenn du ein Hippi/Ethno/Sozi-Typ bist, ist es verlorene Liebesmüh, in einer versnobten Cocktailbar einen Tisch reservieren zu lassen. Wir wissen es zwar zu schätzen, aber das sieht genauso schräg aus, wie wenn ein Ralph-Lauren-Karo-Krawatten-WU-Typ sich in das Café Carina setzt. Also nicht gerade authentisch. Ich hätte echt nichts gegen ein Bier im Wirr oder im Chelsea. Und vor allem: wirke ich etwa wie ein Snob??</p>
<p>2. Wir Mädels erwarten nicht, dass man(n) für uns zahlt. Nö. Wir freuen uns und sind dankbar, wenn dies der Fall ist, und solange der Kerl nicht &#8222;Getrennt! Getrennt!&#8220; schreit, sobald der Kellner sich mit seinem Block vor uns aufgepflanzt hat, bezahle ich selbstverständlich gerne die Zeche. Aber angenommen, es wird in einem etwas teureren Lokal diniert. Ich nippe drei Stunden an meinem kleinen Soda, weil jedes weitere Getränk neben meiner sündhaft überteuerten Hauptspeise mein Abendbudget deutlich übersteigen würde. Du merkst es zwar, machst aber keinerlei Anstalten zumindest die Getränkerechnung zu übernehmen, sondern säuselst-  nach der getrennten Rechnung -   &#8222;Ich hoffe, das Essen hat nicht allzusehr auf dein Gelbörserl geschlagen&#8220;.  Autsch. Aber was soll&#8217;s. Schließlich bist du ja seit zehn Jahren selbstständig, und ich schramme knapp am Mindestlohn vorbei.</p>
<p>3. Nein, wir Mädchen wollen nicht gleich mit euch auf Urlaub fahren, wenn wir mehr als fünf Stunden am Stück miteinander verbracht haben. Nein! Weder auf mit deinen Kids ans Rote Meer, noch nach Sizilien, noch auf den Annaberg in Niederösterreich. Nein. NEIN! <strong>NEIIN!!!</strong></p>
<p>4. Wir bleiben beim Urlaubsthema. Der gute Mann hat zwei Töchterchen. Ich hab beide noch nie in meinem Leben gesehen. Ihn gerade mal zwei Mal. Eine Woche ist das zweite und letzte Treffen her. Und dabei wollte ich es auch belassen. Da trudelt eine Mail ein, in der der Kerl kund tut, er wolle mit seinem Nachwuchs ans Rote Meer fahren. Wunderbar. Laut Reiseveranstalter muss allerdings pro Kind ein Erwachsener als Nanny mit. So far so good. Aber soweit zum Lesen komme ich zuerst gar nicht. Weil der Absatz ungefähr so beginnt: Wenn Du etwas mehr Geld verdienen würdest, würde ich jetzt versuchen Dich zu einer kleinen Reise im Mai überreden [...]<br />
Ein Kompliment und eine Ohrfeige inklusive Punkt 3. in einem Satz? Chapeau!</p>
<p>5. Wie man sich am Schnellsten ins Out katapultiert? Ganz einfach: du stehst am Pissoir einer In-Location neben dem besten (männlichen) Freund vom Mädel, und richtest folgende Fragen an ihn, nachdem du ihn vor einer halben Stunde kennengelernt hast: &#8222;Du, wie findest du rennt es zwischen X und mir?&#8220; und &#8222;Glaubst du, wird noch was aus uns?&#8220; und &#8222;Trifft sie eigentlich öfter wen?&#8220; Was, guter Mann, erwartest du dir davon??</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/424/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/424/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=424&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Apocalypse now!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, gegen 17.30 Uhr in der Studienzulassung der Universität Wien: Ich: &#8222;Hallo, ich möchte bitte wieder inskribieren, ich habe letztes Semester leider die Frist für die Beurlaubung verpasst, und möchte wieder mein Studium anfangen.&#8220; Der blendend gelaunte Typ auf der anderen Seite des Pultes zeigt wortlos auf den Zettelberg mit den Wartenummern. Mein Lächeln friert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=401&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, gegen 17.30 Uhr in der Studienzulassung der Universität Wien:</p>
<p>Ich: &#8222;Hallo, ich möchte bitte wieder inskribieren, ich habe letztes Semester leider die Frist für die Beurlaubung verpasst, und möchte wieder mein Studium anfangen.&#8220;<br />
Der blendend gelaunte Typ auf der anderen Seite des Pultes zeigt wortlos auf den Zettelberg mit den Wartenummern. Mein Lächeln friert ein, ich ziehe den Zettel aus meiner Hosentasche und knalle sie ihm auf seinen Zettelberg.<br />
Ich: &#8222;Okay, also, ich brauch nur noch drei Prüfungen von meinem Publizistikstudium und möchte wieder inskribieren.&#8220;<br />
Typ: &#8222;Studentenausweis?&#8220;<br />
Ich schiebe ihm meinen zerfledderten Ausweis über den Tisch. Wenigstens hat er mit mir geredet.<br />
Typ: &#8222;Welches Studium noch mal?&#8220; Wow. Ein ganzer Satz.<br />
Ich: &#8222;Das Bakk von der Publizistik. Das andere ist ja fertig.&#8220;<br />
Typ: &#8222;Das geht aber nicht.&#8220; Je länger er auf den Bildschirm schaut, desto verwirrter wirkt er.<br />
Ich: &#8222;Wieso??&#8220;<br />
Typ: &#8222;Das geht heut nicht mehr so leicht!&#8220;<br />
Ich: &#8222;Wie bitte? Ich hab nur noch drei Prüfungen?! Ich hab ja sonst alles gemacht? Was soll da nicht mehr so leicht gehen?&#8220;<br />
Typ ist jetzt wirklich verunsichert und ruft eine Kollegin zu Hilfe.<br />
Typ zu Kollegin: &#8222;Du, wie is&#8217;n das jetzt, wenn man PKW wieder inskribieren will, sie war letztes Semester nicht inskribiert&#8230;&#8220;<br />
Kollegin schaut mich an: &#8222;Tut leid, das geht leider nicht, da musst du jetzt die Studienzulassungsprüfung machen.&#8220;<br />
Ich: &#8222;&#8230;&#8220;<br />
Kollegin: &#8222;Leider, das ist jetzt so.&#8220;<br />
Ich: &#8222;Aber ich hab doch nur noch lächerliche drei Prüfungen zu schreiben, das kann ja nicht sein, dass sie von den eigenen alten Studenten verlangen, eine Studienzulassungsprüfung zu machen!&#8220;<br />
Kollegin: &#8222;Geh zum KL [Studienprogrammsleiter, Anm.] und frag, wie das jetzt ist, wir können da leider nix mehr machen! Alle, die das Studium beginnen, müssen diese Prüfung machen, tut mir echt leid, aber das sind die neuen Regelungen!&#8220;<br />
Ich: &#8222;&#8230;&#8220;<br />
Kollegin: &#8222;Eigentlich hättest du dich am 12. August hier melden sollen, zur Zulassungsprüfung. Wie das jetzt weitergeht, kann ich dir auch nicht sagen!&#8220;<br />
Ich: &#8222;&#8230;&#8220;<br />
Kollegin: &#8222;Ja, wie gesagt, da musst du zum KL gehen, vielleicht kann der was dagegen machen.&#8220;<br />
Ich: &#8222;Okay. Danke. Ciao.&#8220;</p>
<p>Zwei Stunden auf dieses Gespräch gewartet. Mehr als 4800 Euro in den letzten Jahren reingebuttert. Fast alle Prüfungen absolviert. Unzählige Vorlesungen am Boden verbracht. Drei Mal wurde meine Note verloren. Zwei mal wurde ich aus Seminaren hinauskomplimentiert.  Am längsten musste ich auf eine Note eineinhalb Jahre warten. Nachdem ich die (vermeintlich) letzte Prüfung geschrieben hatte, erfuhr ich, dass ich in nebenbei in den neuen Studienplan gefallen bin. Also noch mal drei Prüfungen. Und jetzt &#8211; noch mal warten. Endstation Sehnsucht Bakk.</p>
<p>Am Heimweg marschierte ich an einem Straßenfest vor der Altlerchenfeldener Kirche vorbei. Flohmarkt, Würstelstand, miese Band &#8211; Straßenfest eben. Und was plärrte die Band?? Sie erfahren es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xotoDy5806Y" target="_blank">hier</a>.<br />
Das Leben ist halt wie ein Film. Aber manchmal ist das Drehbuch verdammt schlecht.<br />
Apocalypse now! &#8230; und Schnitt!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/401/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/401/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=401&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gut gegen Nordwind</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>euphemistin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Nordwind kann an und für sich einem ganz schön die Ferien ruinieren. Zumindest jenen Leuten, die die angenehme Meerwassertemperatur ab 23,9°C bevorzugen. Heuer ist wieder so ein Jahr. Es ist zwar heiß, aber nicht so heiß, dass man das Bedürfnis hat, die große Zehe ins Wasser zu tauchen. Und es ist zu wenig kalt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=378&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nordwind kann an und für sich einem ganz schön die Ferien ruinieren. Zumindest jenen Leuten, die die angenehme Meerwassertemperatur ab 23,9°C bevorzugen. Heuer ist wieder so ein Jahr. Es ist zwar heiß, aber nicht so heiß, dass man das Bedürfnis hat, die große Zehe ins Wasser zu tauchen. Und es ist zu wenig kalt, um komplett auf Sighseeing umzusatteln. Ein Teufelskreis also!</p>
<p>Eigentlich hatte ich mir zwei Wochen Urlaub genommen, um in <a href="http://www.dalmacija.net/site/home/" target="_blank">Dalmatien</a>, meiner zweiten Heimat,  in der Sonne zu schmoren und täglich fünf Kilometer zu schwimmen, aber schon ab Tag 1 wusste ich, dass da nichts draus wird. Es wehte ein dermaßen kühler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mistral_%28Wind%29" target="_blank">Mistral</a>, dass ich die ersten Tage wegen starker Verkühlung mit meinen Freunden Aspro C und Paracetamol verbrachte. Und als ich wieder auf den Beinen war, war die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_%28Wind%29" target="_blank">Bora</a> schon da. Noch ein Grad kälter, und Eisschollen wären auf dem Meer herumgetrieben.</p>
<p>Was also tun, wenn während des Urlaubs Nordwind herrscht? Hier einige Vorschläge:</p>
<ul>
<li> Fisch selbst fangen (Dafür müssen Sie eine Nachtschicht einlegen. Werden Sie leicht seekrank? Blöd. Aber was ist eine durchwachte und durchgekotzte Nacht gegen einen köstlichen Branzino?!) Fisch selbst ausnehmen  (Ja bäh. Aber Sie wollen ja nicht die Innereien mitessen, oder?). Fisch selbst grillen. Und dabei die dalmatinische Hauptregel beachten: Ein Fisch muss drei mal schwimmen. Im Wasser, im Öl (mit viel Knoblauch und Petersilie) und im Wein. Mahlzeit! Ach und bitte: Essen Sie den Fisch doch mit den Fingern! Es ist unerträglich zuzusehen, wenn Leuteversuchen, manierlich mit Gabel und Messer jede winzige, haarnadeldünne Gräte herauszupulen. Sisyphus hatte es leichter. Erstens wird es Ihnen sowieso nicht gelingen und das Essen wird schneller kalt als Sie verlegen noch um Hilfe bitten können. Zweitens bleibt dann mehr Fleisch am Teller liegen und Sie haben noch immer Hunger. Und drittens wird der Fisch einfach mit den Fingern gegessen. Ist ein ungeschriebenes Gesetz. Auch wenn Ihre Arme dann bis zum Ellbogen mit Olivenöl und Knoblauch vollgetunkt sind.</li>
</ul>
<ul>
<li> Lernen Sie, Wind und Wetter zu lesen. Menschen, die an Küstengebieten wohnen, wissen über das Wetter besser Bescheid als jedes meteorologische Institut.  Ein Blick gen Himmel, ein Blick aufs Meer &#8211; und die Wettervorhersage steht. Und wenn Ihnen ein Einheimischer antwortet, dass gerade die Bonaca weht, dann hält er Sie definitiv für blöd.</li>
</ul>
<ul>
<li> Der jährlichen Mini-Amateur-Regatta zusehen &#8211; in Dalmatien auch <a href="http://www.otokprvic.info/gal/burtiz09E.htm" target="_blank">Burtiž</a> genannt. Sichern Sie sich mit einem Fernglas einen Platz in der ersten Reihe und sehen Sie zu, wie mit 99,9%-iger Sicherheit ein Segelboot umkippt. Wetten Sie mit der Dorfgemeinschaft, ob der Teilnehmer betrunken, zu wenig erfahren oder einfach nur patschert ist. Genießen Sie den Anblick der Rettungsprozedur und wie das Boot im Hafen anschließend wieder in die aufrechte Position gebracht wird. Und wetten Sie mit der Dorfgemeinschaft, ob der Motor dann auch wieder anspringt. Ihre Chancen stehen 30:70.</li>
</ul>
<ul>
<li>Helfen Sie den Leuten, eine verstopfte Jauche- bzw. Klärgrube wieder freizuschaufeln. Man wird es Ihnen wirklich danken! Wenn es sich um Ihre eigene Jauchgrube handelt, werden Sie ab sofort die simple städtische und geruchlose Kanalisation zu schätzen wissen. Und nach getaner Arbeit gibt es Travarica Ende nie! Um auch geistig den inzwischen verinnerlichten, unerträglichen Gestank zu betäuben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wenn Sie sich einsam fühlen, gesellen Sie sich einfach mit einer Flasche Travarica zu den Einheimischen älteren Jahrganges, die täglich sämtliche Sitzbänke des Dorfes belagern. Big Dorfgemeinschaft ist watching you! Jammern Sie mit ihnen über die herrschende Rezession! Überschütten Sie den Hoffnungsträger EU mit Lob! Es kann dann doch nur aufwärts gehen! Schimpfen Sie über die unfähigen kroatischen Politiker (Schade, dass Sanader nicht mehr im Amt ist, gegen ihn zu wettern hätte Ihnen Pluspunkte eingebracht!) Beklagen Sie die Verlotterung und Verluderung des jüngeren Drittels unserer Gesellschaft. Und wenn Sie draufkommen, dass Sie gerade mit (ehemaligen) Partisanen quatschen, dann stoßen Sie doch auf die guten alten Zeiten an! Wo alles immer besser war! Seufzen Sie zwischendurch ein paar Mal immer ein zustimmendes &#8222;Eeeeh eeeeh&#8220;! Und beginnen Sie jeden Satz mit einem kurzen &#8222;A&#8220;. Was für die Franzosen das ewige &#8222;ööööh&#8220; am Satzanfang ist, gilt in Dalmatien für das &#8222;a&#8220; oder &#8222;pa&#8220;. Klingt jetzt blöd. A tak ti je to!</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/378/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/378/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=378&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Lösung aller Probleme: Couchsurfing</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:17:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In  zwei Tagen darf ich meinen wohlverdienten Urlaub antreten, schließlich liegt der letzte ziemlich genau 52 Wochen zurück, und mein Nervenkostüm ist schon dementsprechend brüchig. Als Vollzeit-Erwerbstätige bereiten mir die 25 Urlaubstage im Jahr Kopfzerbrechen &#8211; das Studentendasein war mir ferientechnisch lieber, aber was soll&#8217;s. Nächtelang saß ich vor dem Computer und versuchte aus vierzehn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=359&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In  zwei Tagen darf ich meinen wohlverdienten Urlaub antreten, schließlich liegt der letzte ziemlich genau 52 Wochen zurück, und mein Nervenkostüm ist schon dementsprechend brüchig. Als Vollzeit-Erwerbstätige bereiten mir die 25 Urlaubstage im Jahr Kopfzerbrechen &#8211; das Studentendasein war mir ferientechnisch lieber, aber was soll&#8217;s.<br />
Nächtelang saß ich vor dem Computer und versuchte aus vierzehn freien Tagen das maximale an Sonne, Strand und Sightseeing und das Minimum an Reisen, Geld und Zeitverschwendung herauszuholen. All meine Strategien, all meine Schlachtpläne, meine kniffligen Reisekombinationen und -routen wurden auf einmal nichtig, als die zündende Idee kam: Couchsurfing! Damit schlage ich mehrere Fliegen mit einer Klappe, unter Einheimischen zu sein und stets kurzfristig eine Unterkunft zu finden. Ein schöner Nebeneffekt: die Kosten halten sich dementsprechend in Grenzen.</p>
<p>Also ab ins Internet, mal auf <a href="http://www.couchsurfing.com" target="_blank">www.couchsurfing.com</a> abchecken, wie der Hase läuft. Der Account war schnell angemeldet, Profil ergänzt, Foto hochgeladen und los geht die Suche! Einen Couchsurfingtestlauf gibt es erst einmal in Hannover, wohin es mich mit einem Freund wegen dem dort stattfindenen <a href="http://www.u2tour.de/tour/" target="_blank">U2-Konzert</a> verschlägt. Eine Couch in Hannover fand ich gleich bei meiner ersten Anfrage, thanks Tim!!! Und wenn wir schon mal in der Gegend sind, werden wir auch schnell in Amsterdam vorbeischauen.</p>
<div id="attachment_363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://euphemistin.files.wordpress.com/2010/08/couch-surfing.jpg"><img class="size-medium wp-image-363" title="Wem Wellenreiten zu anstrengend ist, kann es mal mit Couchsurfing versuchen!" src="http://euphemistin.files.wordpress.com/2010/08/couch-surfing.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Wem Wellenreiten zu anstrengend ist, kann es mal mit Couchsurfing versuchen!" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wem Wellenreiten zu anstrengend ist, kann es mal mit Couchsurfing versuchen!</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Nachdem sich die Suche nach einer Unterkunft in Amsterdam als äußerst problematisch herausstellte, klinkte ich mich in einige Diskussionsforen ein und staunte nicht schlecht. Ich musste feststellen, dass CS kein Hobby ist, sondern eine Lebenseinstellung. Schließlich beherbergt man nicht nur <a href="http://www.betten-journal.de/journalregister/131-schlafgaenger.html" target="_blank">Schlafgänger</a> aus der ganzen Welt, man verbringt mit ihnen im Idealfall auch die Freizeit, zeigt ihnen die Stadt, das Nachtleben, nimmt sie mit zu Freunden und auf Parties.<br />
Für jeden Couchplatz muss man sich natürlich bewerben (euphemistisch ausgedrückt: anfragen) denn wirklich nichts im Leben ist gratis und auch noch leicht erhältlich. Jene Profi-Hosts, die täglich 30 &#8211; 40 Anfragen erhalten, erkennen Copy/Paste-Anfragen sofort und löschen diese ohne mit der Wimper zu zucken.  Manche wollen Originelles lesen (&#8222;if you send me your request insert the word &#8216;reciprocal&#8217; in your text), andere wollen zuerst über Kommunikation per Facebook und Skype sicher gehen, wen sie da zu sich nach Hause holen. Es gibt Hosts, die schon monatelang im Vorhinein ausgebucht sind, und Hosts, die kurzfristige Arrangements bevorzugen &#8211; manchen kann/soll man einen Tag davor nur eine SMS schicken.<br />
Auch beim CS gelten ungeschriebene Regeln und ein Ehrenkodex: Verlasse die Unterkunft so, wie du sie betreten hast. Fühl dich wie zu Hause, aber du bist immer noch ein Gast. Manche Hosts setzen klare Grenzen (&#8216;I am hosting you, but I am NOT a hostel&#8217;), andere wiederum führen ein offenes Haus, und beherbegen oft auch mehr als fünf Couchsurfer. Und natürlich kann/muss man seinen Surfer/Host auch noch bewerten&#8230; Die Bewertung spielt übrigens sowohl bei der Auswahl der Couch sowie des Surfers eine tragende Rolle&#8230;</p>
<p>Ich persönlich kann leider (noch) nicht hosten, ich schlafe ja selber auf meiner Couch, weil ich seit meinem Umzug noch immer kein Geld für ein Bett  zusammenkratzen konnte. Es gibt ja immer wichtigere Ausgaben&#8230; Aber sobald ich eine Matratze auftreiben kann, und meine Wohnung umzugskartonfrei wird, dann wird es auch bei mir den &#8222;CS-Spirit&#8220; geben!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/euphemistin.wordpress.com/359/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/euphemistin.wordpress.com/359/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=euphemistin.wordpress.com&amp;blog=10334667&amp;post=359&amp;subd=euphemistin&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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