Wenn der Faymann dreimal zwitschert…

23/03/2012

D. hat mich neulich gerügt. Eigentlich hat er meinen Blog bemängelt. Ergo mich. Daher wage den Versuch einer Rechtfertigung meiner längeren Absenz. Abgesehen davon, dass ich beim ECR wieder ein kurzes Gastspiel gab, durfte ich in den vergangenen Monaten mit zwei weiteren Kollegen im Hintergrund einer wissenschaftlichen Studie mitarbeiten: eine bis vor wenigen Wochen superstrenggeheime Studie mit dem superstrenggeheimen Kürzel #AtPolTwit.

Axel Maireder (Uni Wien, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft), Julian Ausserhofer (Uni Graz) und Axel Kittenberger (Uni Wien, Fakultät für Informatik) sind sowas wie die drei Musketiere der wissenschaftlichen Seite der österreichischen Webkommunikation. Aus einer gemeinsamen Seminararbeit entstand die Idee, diese zu einer repräsentativen Studie auszuweiten. Sie holten sich die Social-Media-Agentur „Super-Fi“, the Gap und den Standard mit Bord und legten los. Worum es in dieser Studie geht? Vereinfach gesagt:  um die Nutzung von Twitter in der österreichischen Innenpolitik. Welche Themen werden diskutiert? Und vor allem: wie werden sie diskutiert? Antworten die Politiker auf die Reaktionen der Twittersphäre oder üben sie sich im Schweigen? Wie entwickeln sich diese Diskurse? Wie sehen die Netzwerke aus? Welche Journalisten sind ganz eifrige Zwitscherer? Twittert Armin Wolf sogar während seiner eigenen Sendung?? Welche Rolle spielt Alter-Ego-UHBK Failmann im Twitterpolitikkabarett??? Und: was um Himmels Willen hat Faymann falsch gemacht?????

Die wunderbare Welt der Tweets

Wenn man sich wochenlang mit der österreichischen Twittersphäre beschäftigt kommen einem ab und zu auch solche Schmankerl unter.

Die Ergebnise der Studie, die die drei Autoren auf „Twitterpolitik“ getauft haben, werden kommenden Donnerstag, 29. März 2012, im designforum des MQ präsentiert. Social-Media-Wunderwuzzi Niko Alm führt durch den Abend und natürlich darf auch eine Podiumsdiskussion nicht fehlen. Diese ist hochkarätiger besetzt als so mancher Club 2: Corinna Milborn, Armin Wolf, Stefan Petzner und Michel Reimon treffen sich zur Abwechslung mal nicht in der Twittersphäre sondern persönlich. Es verspricht jedenfalls ein spannender Abend zu werden, der Eintritt ist frei (WICHTIG: ohne Voranmeldung auf der Homepage läuft aber nix!), der Hashtag für die Veranstaltung/Studie/wasauchimmer lautet #atpoltwit

Ich werde auf jeden Fall dort sein und bin gespannt, wie viele während der Veranstaltung über die Studie twittern. Und ob auch Armin Wolf während der Podiumsdiskussion 144 Zeichen durch den Äther schickt.

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